NEW STORYTELLING
09
Okto.2014

Nationaler IT-Gipfel im Zeichen von Content & Technology

Die Frage, wie man in Zukunft noch mit Inhalten Geld verdienen kann, hat angesichts der Rolle der Medien- und Digitalwirtschaft innerhalb der Wirtschaftsstruktur Hamburgs für die Zukunft des Standorts erhebliche Bedeutung. Deshalb hat die RegAG mit über 40 namhaften Unternehmen und Experten - darunter Vertreter von Adobe, Axel Springer AG, Bigpoint GmbH, BITKOM, dpa-infocom GmbH, Deutsche Telekom AG, Facebook Hamburg, G+J Digital GmbH, Generali Versicherung AG, Google Germany GmbH, Handelskammer Hamburg, IBM Deutschland GmbH, Norddeutscher Rundfunk, Otto GmbH & Co. KG, und der XING AG im Vorfeld des IT-Gipfels getagt. 

Ergebnis der Beratungen ist ein Chancenpapier, welcher die technologisch bedingten Entwicklungen bei der Contentproduktion, aber auch beim Kunden- und Konsumverhalten sowie bei den Refinanzierungsmöglichkeiten, beispielsweise durch Werbung, darstellt. Insgesamt haben sich die bisherigen Player auf drastisch geänderte Bedingungen auf geänderten Märkten einzustellen, u.a. auf Konkurrenz durch neue Wettbewerber mit neuen, spezialisierten Funktionen, exemplarisch Suchmaschinen. Das Papier gibt Hinweise für die zu erfolgende digitale Transformation: U.a. muss der Fokus auf technologischen Innovationen und Produktionsmethoden, radikaler Kundenorientierung, neuen Vermarktungswegen für klassische Kompetenzen (z. B. redaktionelles Know-How) und gesetzeskonformen, sensiblen Umgang mit Daten gelegt werden. Weiterhin gilt es, die neuen technologischen Möglichkeiten einer Einbeziehung des Konsumenten in allen Phasen des Produktionsprozesses auszuschöpfen und zu monetarisieren und das unmittelbare Feedback des Kunden für eine Optimierung zu nutzen, die nicht erst einsetzt, wenn das Produkt bereits fertig ist.

Viele Unternehmen verstehen diese neuen Entwicklungen mittlerweile sehr gut und sind dabei, sich für die Zukunft neu zu sortieren. Hamburg und seine Unternehmen jedenfalls sind entschlossen, den neuesten Entwicklungen im Markt mutig, mit Erfindungsreichtum und Unternehmergeist zu begegnen. „Wir haben hier am Standort die idealen Voraussetzungen dafür, denn Hamburg verfügt über eine große Vielfalt an kreativen Inhalte-Produzenten genauso wie über eine breit aufgestellte innovative Technologieindustrie. Angesichts des Engagements und der offenen Kooperationsbereitschaft der Unternehmen in der RegAG dürfen wir optimistisch sein, so Dr. Carsten Brosda, Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien.  Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg ergänzt: „Hamburgs Unternehmen haben die enormen Chancen des digitalen Wandels verstanden und nutzen die Technologie für eine Medienzukunft ‚Made in Hamburg‘.“



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